Mit Bachs Magnificat BWV 243 und Händels Dixit Dominus HWV 232 präsentiert der Chor des Bayerischen Rundfunks mit dem auf historische Aufführungspraxis spezialisierten Concerto Köln unter Peter Dijkstra erneut eine festliche CD mit Chormusik zur (Vor-) Weihnachtszeit. Beide Werke glänzen mit Klangfülle und prunkendem Orchester. Zum wunderbaren Solistenensemble gehören Christina Landshamer, Sopran, Diana Haller, Mezzosopran, Maarten Engeltjes, Countertenor, Maximilian Schmitt, Tenor und Konstantin Wolff, Bassbarito.
1 CD - Spielzeit: 56:07 Produktnummer: BR-KLASSIK 900504
Nicht nur berühmt durch seinen prominenten Kantor Johann Sebastian Bach feiert der renommierte Thomanerchor Leipzig sein 800. Jubiläum mit einem außergewöhnlichen Konzert: die fulminante Aufführung der Matthäus-Passion. Der Guardian lobte "diese gesangliche Harmonie, durchwoben von einer Transzendenz, wie sie nur durch das tägliche Zusammenleben und Zusammenarbeiten erreicht werden kann." Mit diesem Titel ist Accentus Music ein Solitär in der Geschichte Bach'scher Musikaufzeichnungen gelungen. Denn es ist die einzige audiovisuelle Veröffentlichung der Matthäus-Passion, die durch den Chor, für den sie geschrieben wurde, interpretiert und zudem an der Wirkungs- und Grabesstätte des Komponisten, der Thomaskirche Leipzig, aufgeführt wurde.
Das Requiem von W. A. Mozart ist die erste DVD einer neuen Reihe des Fryderyk Chopin Institute, die herausragende künstlerische Ereignisse dokumentieren soll. Am 17. Oktober 2010 wurde traditionell zum Todestag Chopins Mozarts Requiem in der Basilica zum heiligen Kreuz in Warschau vor seinem dort ruhenden Herzen aufgeführt. Während des Chopin-Jahres erfuhr dieses Ereignis eine neue Dimension: Erstmals wurde die liturgische Version des Mozart Requiems jetzt auf DVD produziert. Das Orchestre des Champs-Élysées, die Chöre Collegium Vocale Gent und Accademia Chigiana Siena und die Solisten Christina Landshamer, Ingeborg Danz, Robert Getchell und Matthew Brook garantieren unter der Leitung von Philippe Herreweghe für ein wunderbares Klangerlebnis in einzigartiger Atmosphäre.
Für viele DAS Opernereignis der Saison: Bizets Carmen bei den Salzburger Osterfestspielen 2012 mit den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle. In einem mit Spannung erwarteten Debüt sang Magdalena Kožená die Rolle der Carmen erstmals in einer szenischen Aufführung. An ihrer Seite der herausragende Jonas Kaufmann als Don José, Genia Kühmeier als Michaela und Kostas Smoriginas als Escamillo. In weiteren Rollen Christian van Horn (Zuniga), Andrè Schuen (Moralès), Christina Landshamer (Frasquita), Rachel Frenkel (Mercédès), Jean-Paul Fouchécourt (Remendado) und Simone del Savio (Dancairo). Die CD erschien im August 2012 bei EMI Classics als Studioproduktion.
"Eine Glanzstunde" , schrieb der Wiener Kurier nach der Premiere von Richard Strauss' "Frau ohne Schatten" bei den Salzburger Festspielen. Großartige Straussinterpreten wie Anne Schwanewilms, Stephen Gould, Wolfgang Koch, Michaela Schuster und Evelyn Herlitzius sind mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Christian Thielemann zu erleben. Christof Loys Inszenierung spielt Mitter der 1950er Jahre in den Wiener Sophiensälen, ein begehrtes Aufnahmestudio zu dieser Zeit. Die Sänger porträtieren hierbei die Sänger der Wiener Staatsoper bei der damaligen Aufnahme der "Frau ohne Schatten". In weiteren Rollen: Markus Brück, Steven Humes, Andreas Conrad, Christina Landshamer, Rachel Frenkel, Thomas Johannes Mayer, Peter Sonn, Maria Radner, Martina Mikeli? und Hanna Herfurtner.
Dass Humperdinck neben seinem wohl bekanntesten Werk »Hänsel und Gretel« noch weitere Märchenstoffe wie "Schneewittchen" oder "Die sieben Geislein" vertont hat, ist den meisten unbekannt. Das erste Mal auf CD veröffentlichen wir jetzt sein musikalisches Märchen "Dornröschen", als Erzählerin konnte Brigitte Fassbaender gewonnen werden. Leider wurde das Stück 1902 nach der Uraufführung nicht nur positiv aufgenommen,; der Rezensent der Frankfurter Zeitung bezeichnete das Werk als »Virtuosenstück für den Dekorationsmaler und Theatertechniker« – Humperdinck reagierte nicht ohne Ironie, indem er das Werk ein »Ausstattungsstück mit allerhand Musik« nannte. Während seine Musik in den Gesangsszenen eher begleitende Funktion hat und vor allem zur atmosphärischen Untermalung dient, findet Humperdinck aber insbesondere in den größeren Instrumentalteilen, den Vor- und Zwischenspielen, zu einer äußerst feinen Melodik mit charakteristischer Instrumentation und komplexer motivischer Arbeit. Diese größeren Instrumentalsätze – überschrieben mit Vorspiel, Ballade, Irrfahrten, Das Dornenschloss und Festklänge – sind es auch, die Humperdinck bereits vor der Uraufführung der eigentlichen Oper zur Suite Tonbilder aus Dornröschen zusammengefasst hatte und die das weitaus erfolgreichere Werk bleiben sollten.
Extrem, komplett verrückt und sehr lustig: Im Jahr 2009 wurde nicht nur Joseph Haydns 200. Todestag gedacht, es war auch der 80. Geburtstag von Nikolaus Harnoncourt. Diese ideale Konstellation nutzte der Maestro zur Aufführung von Haydns Il Mondo della Luna, einer wunderbareren Mischung aus Satire, Komödie und Sience Fiction, die vom bekannten Schauspieler und Regisseur Tobias Moretti als magisches Märchen mit witzigen Slapstickeinlagen inszeniert wurde. In den Hauptrollen sind Dietrich Henschel, Bernard Richter, Christina Landshamer, Vivica Genaux, Anja-Nina Bahrmann, Maite Beaumont und Markus Schäfer zu erleben. »Das ist Stück ist extrem, komplett verrückt und sehr lustig. Wo immer man an der Oberfläche Haydns kratzt, stößt man auf den puren Wahnsinn.« (Nikolaus Harnoncourt)
Riccardo Chailly holt Bach dahin zurück, wo er die beeindruckendsten Werke komponierte: nach Leipzig. Zusammen mit seinem Gewandhausorchester nahm Chailly im vergangenen Jahr drei der wichtigsten Werke Bachs auf. Nach den 6 Brandenburgischen Konzerten im Januar folgt nun als zweite Veröffentlichung Bachs Meisterwerk der Chormusik, die Matthäus-Passion. Die Chorpartien wurden vom Leipziger Thomanerchor und dem Tölzer Knabenchor eingesungen. Als Solisten konnten Christina Landshamer, Marie-Claude Chappuis, Maximiliam Schmitt, Johannes Chum,Thomas Quasthoff, Hanno Müller-Brachmann und Klaus Häger für diese Produktion gewonnen werden, die die Herausforderungen Bachs exaltierter Partitur bravourös meistern.
Seinen Zeitgenossen war Justin Heinrich Knecht, heute weitgehend vergessen, als Musikpädagoge, Komponist und Herausgeber ein Begriff. Bis auf ein kurzes, erfolgloses Intermezzo am Stuttgarter Hof blieb er seiner Heimatstadt Biberach treu. Während seiner Stuttgarter Zeit entstand 1807/1808 mit der romantischen Oper Die Aeolsharfe oder Der Triumph der Musik und Liebe sein umfangreichstes Werk. Beim Festival Stuttgart Barock wurde sie nun 200 Jahre nach ihrer Entstehung in einer konzertanten Aufführung der unverdienten Vergessenheit entrissen. Meisterhaft breitet Knecht in seiner Partitur die verschiedenen formalen Möglichkeiten der Oper aus und erstaunt darüber hinaus selbst den Kenner mit ausgefallenen Orchesterfarben. Mozarts Einfluss, allen voran der seiner Zauberflöte, ist in Knechts Partitur zwar vielfach mit Händen zu greifen, doch nie in dem Maße, dass es Knechts musikalische Originalität schmälern würde. Das Engagement aller Beteiligten machen diese romantische Oper zu einer ausgesprochen lohnenden Entdeckung.
Exklusiv
für das Wiegenlieder-Projekt haben über 50 der bekanntesten deutschsprachigen
Sängerinnen und Sänger ihr Lieblings-Wiegenlied gesungen. Diese außerordentliche
Sammlung von Schlaf- und Wiegenliedern erscheint in zwei hochwertigen CD-Boxen.
Alle Sängerinnen, Sänger und ihre Begleiterinnen und Begleiter haben
ihr Lied in einer aktuellen Aufnahme gagenfrei eingespielt. Dadurch können
mit dem Erlös aus dem Verkauf der beiden CDs Projekte unterstützt
werden, die das Singen mit Kindern fördern.
Seinen Zeitgenossen war Justin Heinrich Knecht, heute weitgehend vergessen,
als Musikpädagoge, Komponist und Herausgeber ein Begriff. Bis auf ein
kurzes, erfolgloses Intermezzo am Stuttgarter Hof blieb er seiner Heimatstadt
Biberach treu. Während seiner Stuttgarter Zeit entstand 1807/1808 mit
der romantischen Oper Die Aeolsharfe oder Der Triumph der Musik und Liebe sein
umfangreichstes Werk. Frieder Bernius machte seinem Ruf als Wiederentdecker
romantischer Meisterwerke einmal mehr alle Ehre, als er die Oper 200 Jahre
nach ihrer Entstehung in einer konzertanten Aufführung der unverdienten
Vergessenheit entriss. Meisterhaft breitet Knecht in seiner Partitur die verschiedenen
formalen Möglichkeiten der Oper von der einfachen Arie hin zum Nonett
und zwei ausgedehnten Aktfinali aus. Darüber hinaus erstaunt er selbst
den Kenner mit ausgefallenen Orchesterfarben, zum Beispiel dann wenn er mit
dem Orchesterinstrumenten den Klang der Aeolsharfe nachzuahmen versucht. Mozarts
Einfluss, allen voran der seiner Zauberflöte, ist in Knechts Partitur
zwar vielfach mit Händen zu greifen, doch nie in dem Maße, dass
es Knechts musikalische Originalität schmälern würde. Bernius’ ebenso
engagiertes wie kompetentes Dirigat und das Engagement aller Beteiligten machen
diese romantische Oper zu einer ausgesprochen lohnenden Entdeckung..
Anhand C.W. Glucks bekannter Oper „Orpheus und Eurydike“ erklärt
das Hörspiel, was eine Oper ist. Es basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück
und ist der Nachfolger zu „Papa Haydn’s kleine Tierschau“.
Die Musik wurde vom Bläserquintett der NDR Radiophilharmonie unter der
Leitung des Arrangeurs Ulf-Guido Schäfer eingespielt und die Arien sang
die Sopranistin Christina Landshamer.